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CyberHUBs Kapazitätsaufbau

Kontext

Der rasche digitale Wandel in Europa hat die Exposition gegenüber hochentwickelten und grenzüberschreitenden Cyberbedrohungen erhöht, was die EU dazu veranlasst hat, ihre kollektive Resilienz durch das Cybersolidaritätsgesetz und das Programm „Digitales Europa“ zu stärken. Im Rahmen dieser Bemühungen stärkt die Aufforderung Nr. 10 des ECCC zur Einreichung von Vorschlägen 2026 die Cybersicherheitsinfrastruktur Europas durch zwei miteinander verknüpfte Themen: DIGITAL-ECCC-2026-DEPLOY-CYBER-10-NCH — Nationale Cyber-Hubs, die als nationale Zentren für die Analyse und Koordinierung von Cybersicherheitsdaten dienen werden, und DIGITAL-ECCC-2026-DEPLOY-CYBER-10-CBCH — Cross-Border Cyber Hubs, die diese Knoten verbinden werden, um den Austausch von Informationen in Echtzeit und eine einheitliche EU-weite Reaktion zu ermöglichen.
Gemeinsam werden diese Hubs die Früherkennung von Bedrohungen verbessern, den Schutz kritischer Infrastrukturen unterstützen und ein souveräneres, koordinierteres und widerstandsfähigeres europäisches Cybersicherheitsökosystem voranbringen.

Ziele

DIGITAL-ECCC-2026-DEPLOY-CYBER-10-NCH — Nationale Cyber-Hubs:

  • Einrichtung oder Stärkung nationaler Cyber-Hubs, die mit fortschrittlichen Tools zur Überwachung, Analyse und Verwaltung von Cyber-Ereignissen ausgestattet sind.
  • Sie arbeiten eng mit CSIRTs, ISACs und anderen nationalen Cybersicherheitseinrichtungen zusammen.
  • Nutzung von Informationen anderer inländischer Cyber Hubs zur Verbesserung des Lagebewusstseins und der aggregierten Analyse.
  • Frühwarnungen für kritische Infrastrukturen auf der Grundlage eines Need-to-Know-Ansatzes.
  • Potenzieller Ausbau der Kapazitäten zur Überwachung der Unterwasserinfrastruktur, einschließlich Unterwasserkabeln.

DIGITAL-ECCC-2026-DEPLOY-CYBER-10- CBCH — Cross-Border Cyber Hubs:

  • Einrichtung und Unterstützung neuer grenzübergreifender Cyber-Hubs, wobei gleichzeitig die Zusammenarbeit mit SOCs ermöglicht wird, die im Rahmen früherer DIGITAL-Programme ins Leben gerufen wurden.
  • Implementierung von Prozessen, Tools und Services zur Prävention, Erkennung und Analyse von aufkommenden Cyberangriffen.
  • Erwerb oder Einführung gemeinsamer Automatisierungsinstrumente, gemeinsamer Prozesse und EU-weiter Dateninfrastrukturen für den Austausch kontextbezogener, umsetzbarer Cybersicherheitsinformationen.
  • Verwenden Sie offene Standards für den Austausch von Informationen über Cyberbedrohungen (z. B. MISP Standard, CSAF, IntelMQ).
  • Berücksichtigen Sie Fähigkeiten zur Überwachung der Unterwasserinfrastruktur, einschließlich U-Boot-Kabeln.

Förderkriterien

Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und verbundene Einrichtungen)

  • juristische Personen (öffentliche oder private Einrichtungen) sein
  • in einem der förderfähigen Länder ansässig sein, d. h.:
    • EU-Mitgliedstaaten (einschließlich der überseeischen Länder und Gebiete (ÜLG))
    • EWR-Länder (Norwegen, Island, Liechtenstein)

Gezielte Interessenträger

  • Öffentliche Stellen
  • Nationale Cyber-Hubs

Finanzierung

  • Verfügbare Mittel insgesamt: 4 000 000 EUR
  • Gesamtförderung nach Themenbereichen: 2 000 000 EUR
  • Art der Maßnahme und Finanzierungssatz: Einfache Zuschüsse — 50 % Finanzierungssatz

Zeitplan

  • Eröffnung der Aufforderung: 9. Dezember 2025
  • Frist für die Einreichung: 28. Mai 2026 – 17.00 Uhr MEZ (Brüssel)
  • Bewertung: Juni bis Juli 2026
  • Informationen zu den Bewertungsergebnissen: Juli bis August 2026
  • Unterschrift der Generalversammlung: November 2026




















     

Opportunity Details

Target audience
Digitale Kompetenzen von IKT-Fachkräften und anderen digitalen Fachleuten.
Digital technology / specialisation
Digital skill level
Geographic scope - Country
Austria
Belgium
Bulgaria
Cyprus
Industry - field of education and training
Information and Communication Technologies (ICTs) not further defined
Geographical sphere
Institutionelle Initiative der EU
Form of funding