Das Digitale Kompetenzmodell für Österreich: DigComp 2.3 AT Created byBirgit Aschemann|Updated24 July 2024Bei der Erhebung des Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) konnte sich Österreich in den vergangenen Jahren verbessern und lag 2022 auf dem zehnten Gesamtrang. Nichtsdestotrotz ist die digitale Bildung in Österreich nach wie vor ausbaufähig. Mit der „Digitalen Kompetenzoffensive“ unter dem europäischen Dach der „Digital Skills und Jobs Coalition“ soll Österreich zu einem europäischen Vorreiter im Bereich der Digital Skills werden. Die Professionalisierung im digitalen Kompetenzbereich setzt eine entsprechende Standardisierung voraus. Ein Schlüsselprojekt der Digitalen Kompetenzoffensive ist daher das österreichische Kompetenzmodell für digitale Kompetenzen „DigComp 2.3 AT“ – abgeleitet vom Europäischen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen. Dieses Kompetenzmodell dient der Einordnung und Vergleichbarkeit der digitalen Kompetenzen.Das Digitale Kompetenzmodell für Österreich – DigComp 2.3 AT wurde auf Basis des europäischen Referenzrahmens für Digitale Kompetenzen (DigComp) erstellt. Der Österreichische Referenzrahmen enthält einzelne Anpassungen sowie Erweiterungen im Vergleich zum europäischen und definiert digitale Kompetenzen in sechs Kompetenzbereichen sowie acht Kompetenzstufen; innerhalb der sechs Kompetenzbereiche gibt es 27 einzelne Kompetenzen. In die neueste Version des Kompetenzmodells wurden folgende Kompetenzanforderungen integriert: die bewusste Auseinandersetzung mit der Digitalität, die Fähigkeiten zur rechtskonformen digitalen Publikation und die nachhaltige Ressourcennutzung beim IT-Betrieb.Demnach beschreibt das Modell 27 einzelne Kompetenzen in folgenden sechs Kompetenzbereichen:Grundlagen, Zugang und digitales VerständnisUmgang mit Informationen und DatenKommunikation, Interaktion und ZusammenarbeitKreation, Produktion und PublikationSicherheit und nachhaltige RessourcennutzungProblemlösung, Innovation und WeiterlernenAusführliche Informationen über die Hintergründe der Version 2.3 AT sind in einem Beitrag in der Zeitschrift Medienimpulse (Nr. 4, 2022) zu finden. Eine eigene Handreichung für eine vertieftes Verständnis der Kompetenzstufen ist verfügbar und liegt auch in einer Übersetzung auf Englisch vor.Mit dem DigComp 2.3 AT steht eine Grundlage für die Bildungsplanung, eine Basis für Tests und Zertifikate und eine Einordnungsmöglichkeit für Bildungsangebote zur Verfügung, die für Österreich eine breite Gültigkeit hat und wegen der Ausrichtung am Europäischen Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen europaweit anschlussfähig ist. „Unser Kompetenzmodell soll in der Praxis künftig so etwas wie die österreichweite Währung für digitales Fachwissen sein. Es schafft klare Orientierung für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Kursanbieter – und fördert damit die digitale Kompetenzentwicklung in Österreich.“ – so Staatssekretär Florian Tursky. Strategy DetailsWebsite linkDas Digitale Kompetenzmodell für Österreich – DigComp 2.3 ATTarget audienceDigitale Kompetenzen der Arbeitskräfte.Digitale Kompetenzen für alleDigital technology / specialisationDigitale KompetenzenDigital skill levelGrundkenntnisseZwischenproduktFortgeschrittenGeographic scope - CountryÖsterreichShow lessTarget languageDeutschGeographical sphereNationale InitiativeOrganisationAustrian Federal Ministry of FinanceTimeline/roadmapErstfassung 2019; laufende Weiterentwicklung bis 2025 geplantLatest update of strategy06/03/2023BudgetunveröffentlichtStrategy state-of-playAnfang 2023 wurde das Digitale Kompetenzmodell für Österreich in der Version DigComp 2.3. AT vorgestellt.Stakeholder InvolvementDas Digitale Kompetenzmodell für Österreich – DigComp 2.3. AT wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Finanzen, der Interdisziplinären Taskforce Digitale Kompetenzen und einer wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft sowie mit Hilfe von Inputs zahlreicher Expertinnen und Experten erstellt. Share this page Log in to comment