OECD-Beschäftigungsausblick 2025: Können wir die demografische Krise überwinden? Created byElisa Podaru|Updated05 February 2026Der Employment Outlook ist ein Jahresbericht der OECD, der sich mit den neuesten Trends und Entwicklungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt befasst. Die Ausgabe 2025 mit dem Titel „Can we get through the demographic crunch?“ untersucht die Arbeitsmarktdynamik in den OECD-Ländern und konzentriert sich auf die Alterung der Bevölkerung und die Schlüsselrolle digitaler Kompetenzen bei der Aufrechterhaltung der aktiven Teilhabe älterer Generationen an der Erwerbsbevölkerung. Einer der Schlüsselfaktoren für die Umgestaltung des Arbeitsmarktes ist der Anstieg der künstlichen Intelligenz (KI), der den Bedarf der Bürger und Arbeitnehmer an digitalen, unternehmerischen und Managementfähigkeiten erhöht. Gleichzeitig kann der Einsatz von KI die routinemäßigen kognitiven und klerikalen Fähigkeiten verringern. Diese Veränderungen wirken sich je nach Bereich, Bildungsniveau und Qualifikationen in unterschiedlichem Maße auf ältere Arbeitnehmer aus. In ähnlicher Weise schafft der digitale und der grüne Wandel neue Arten von Arbeitsplätzen und mit ihnen die Notwendigkeit, dass die Arbeitnehmer eine stärkere Mischung aus digitalen und technischen Kompetenzen entwickeln. Dies ist besonders wichtig für ältere Generationen, die Gefahr laufen, ohne die richtige Unterstützung zurückgelassen zu werden. Das Thema steht auch im Zusammenhang mit den Zielen der EU für die digitale Dekade 2030, die darauf abzielen, dass 80 % der Bürgerinnen und Bürger zumindest über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen und dass Europa 20 Millionen IKT-Fachkräfte erreicht. Laut dem jüngsten Bericht über den Stand der digitalen Dekade sind die Fortschritte nach wie vor schleppend, und diese Ziele können möglicherweise nicht rechtzeitig erreicht werden, es sei denn, es wird mehr getan, um die Ausbildung und Investitionen in Kompetenzen zu fördern. Zusammengenommen zeigen die Perspektiven der OECD und der EU eine einfache Wahrheit auf: Bei der Unterstützung von Menschen beim Aufbau digitaler Kompetenzen geht es um mehr als nur um Beschäftigungsfähigkeit – es geht darum, sicherzustellen, dass alle an der Zukunft der Arbeit teilhaben und gedeihen können. Schließlich fordert der Bericht eine Strategie, die auf Anreizen, Beschäftigungsfähigkeit und Chancen basiert, um älteren Arbeitnehmern zu helfen, zu gedeihen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Bewährte Verfahren gibt es bereits, wie das Schweizer Viamia-Programm (das Arbeitnehmern über 40 Berufsberatung bietet) und das estnische KI-Programm Leap i nitiative (das KI in die allgemeine und berufliche Bildung integriert, um Menschen dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten an neue Anforderungen anzupassen). Um Lernende jeden Alters zu unterstützen, müssen die Arbeitsmärkte inklusiv und zukunftsfähig sein. Investitionen in lebenslanges Lernen in digitale Kompetenzen sind der Schlüssel, um ältere Arbeitnehmer wettbewerbsfähig zu halten, aber flexible Arbeit, Gesundheit am Arbeitsplatz und altersgerechte Arbeitsplätze tragen auch dazu bei, die Beschäftigungsfähigkeit und das Wohlbefinden zu erhalten. News detailsWebsite linkOECD-Beschäftigungsausblick 2025Digitaltechnik/SpezialisierungDigitale KompetenzenNiveau der digitalen KompetenzenGrundkenntnisseGeographic scope - CountryAustriaBelgiumBulgariaCyprusRomaniaSloveniaCroatiaCzech republicDenmarkEstoniaFinlandFranceGermanyGreeceHungaryItalyIrelandMaltaLatviaLithuaniaLuxembourgNetherlandsPortugalPolandSwedenSpainSlovakiaShow moreShow lessArt der InitiativeInternationale InitiativeLog in to comment